Ralf Thenior

Ralf Thenior

Feldherrnstraße 65
D–44147 Dortmund
Telefon: +49–(0)231–828 05 94
Email:
ralfthenior[at]gmx.de
Internet:
www.ralf-thenior.de

Geboren am 4. Juni 1945 in Bad Kudowa (Kudowa Zdroj), Schlesien. Aufgewachsen in einer Gärtnerei in Hamburg. Erster Berufswunsch: Gärtner. Dann: Schriftsteller. Grundschule Paul-Sorge-Straße, Gymnasium am Sootbörn in Hamburg-Niendorf, Mittelschule Frohmestraße in Schnelsen. Verlagskaufmannslehre. Ziviler Ersatzdienst im St. Joseph-Hospital in Bremerhaven. Jahre des Reisens, Jobbens und Schreibens. Übersetzerstudium am Dolmetscherinstitut der Universität des Saarlands.

1974 externes Abitur in Hamburg, Germanistikstudium an der Universität Hamburg, Ziel: Erwerb der Grundlagen für literarisches Arbeiten.

Seit 1969 Literarische Veröffentlichungen (Zeitungen, Zeitschriften, Anthologien). Jahre der freien Rundfunkmitarbeit (SR, SDR, NDR u. a.)

1977 Das erste Buch (Traurige Hurras. Gedichte und Kurzprosa). Mitorganisator des 1. Bundesdeutschen Lyrikfestivals in Hamburg.

1980 Umzug ins Münsterland (Schloss Westerwinkel). Geburt der Tochter Helena.

1987 Umzug nach Dortmund. Seit den achtziger Jahren Zusammenarbeit mit dem Musiker und Komponisten Ralf Werner.

Seit 1992 Reisen in Südostasien (Thailand, Malaysia, Laos, Vietnam) sowie Südosteuropa (Bulgarien, Mazedonien).

2001 Erster Schulschreiber der Republik. Seitdem Sprachbildungsarbeit mit Kindern und Jugendlichen u. a. als Dozent der Ferienakademie NRW.

2005 Projekt: Balkan. Sound. Prosa („Wo geht’s denn hier nach Europa?“) in Sofia mit bulgarischen und deutschen Studenten in Zusammenarbeit mit Ralf Werner und dem Ensemble DIE KULTURTECHNIKER.

Ich lebe als freier Schriftsteller in Dortmund, schreibe Gedichte, Erzählungen, Romane, Essays, Kinder- und Jugendbücher.

Herbstmobil

Herbstmobil
Gedichtband
onomato Verlag, Düsseldorf
November 2007

ISBN: folgt

Die in diesem Band versammelten Gedichte sind Erforschungen von Lebensräumen, Seelenräumen und Landschaften. Geopoetische Vermessungen der Welt verbinden sich mit komischen und tragischen Szenen und grotesken Charakteren. Bewegung ist das Momentum, das viele der Gedichte in Gang setzt. – Poetische Sprache als Vergrößerungsglas, in dem Zeitgeschehen und Seelenzustände in den Blick genommen werden.


Indische Dichter der Gegenwart

Indische Dichter der Gegenwart
Anthologie englischsprachiger Lyrik Indiens
herausgegeben von Arvind Krishna Mehrotra
Wunderhorn Verlag
Heidelberg 2006.
Darin die Gedichte von Jayanta Mahapatra und Manohar Shetty.
ISBN: 3-88423-269-X

Indische Dichter der Gegenwart
Eine Anthologie englischsprachiger Lyrik Indiens

Hier breitet sich die ganze bunte Vielfalt der indischen Poesie aus, sachkundig zusammengetragen von Arvind Krishna Mehrotra, selbst ein bedeutender Dichter Indiens. Englischsprachige Gedichte von Agha Shahid Ali, Dilip Chitre, Keki N. Daruwalla, Nissim Ezekiel, Adil Jussawalla, Arun Kolatkar, Jayanta Mahapatra, Dom Moraes, A.K. Ramanujan, Vikram Seth, Manohar Shetty, Eunice de Souza wurden ins Deutsche übersetzt von Uwe Michael Gutzschhahn, Rainer G. Schmidt, Ralf Thenior, Beate Thill, Hans Thill, Claudia Wenner, Henning Ziebritzki.

In dieser Anthologie finden die Leser Nissim Ezekielals »Poet, Liebhaber, Vogelbeobachter«, Jayanta Mahapatra, den großen Unabhängigen, und den rätselhaften A. K. Ramanujan, dessen Gedichte schwer zu öffnen sind wie »vertrackte Chinesische Schachteln«, den Experimentellen Arun Kolatkar und den Vitalisten Keki N. Daruwalla, Eunice de Souza, deren Gedichte »kurz, überraschend und dringlich wie ein Telegramm« sind, den pathetischen Adil Jussawalla sowie Agha Shahid Ali, der sich seine Gedichte »selbst einzuflüstern scheint«. Mehrotra präsentiert nicht eine Literatur, sondern Stimmen, Persönlichkeiten. In einführenden Texten zu jedem einzelnen Autor, die bei aller Kürze eine große Tiefenschärfe besitzen, charakterisiert er den Dichter, skizziert sein Leben, stellt die wichtigsten Werke vor, kommentiert.
Mit dieser Anthologie bekommt der deutsche Leser eine schlanke Einführung in die indische Poesie in die Hand, umfassend, spannend, individuell.


Dämonenspiegel

Dämonenspiegel
Achtundsechzig Gedichte und ein Essay
Grupello Verlag, Düsseldorf 2003.

„Sparsame und dennoch tiefenscharfe Sprachbilder.“
Aachener Zeitung

„Eher ein pessimistischer Grundzug durchzieht – versteckt hinter zartem Spott und gemildert durch das Witzige – so ziemlich den gesamten Band. Mir ist bei den Gedichten die Todesnähe dauernd vor Augen geblieben.“
Harald Gröhler in „die horen“

„Wie kommt es dann, dass wir so heiter sind? Es muss an der Sprache liegen, an ihrer Drastik einerseits, ihrer Lakonik andererseits, an der Spannung, die sich aus der Leben-zum-Tode-Perspektive und dem entschlossenen Weitermachen ergibt.“
Lutz Hagestedt im Tages-Anzeiger

24 Stunden auf dem Mekong

24 Stunden auf dem Mekong
Ralf Thenior & Archaic Pop Stuff
CD Edition Nyland im Pendragon Verlag, Bielefeld 2003.

„‚24 Stunden auf dem Mekong’ ist eine musikalische Reise, die man von Anfang an mit geschlossenen Augen antreten sollte, denn man wird unweigerlich hineingesogen in die sowohl sprachlich wie musikalisch dichte Atmosphäre. Ein wahrhaft außergewöhnlicher Streifzug!“
Peggy Thiele, Jazzdimensions

„Eine gelungene Mischung aus entspannter Musik, sensiblem Text und schöner Stimme.“
Stuttgarter Zeitung

Zerbrochene Träume

Zerbrochene Träume
Neuausgabe der Originalausgabe als Ravensburger Taschenbuch 52239
Ravensburger Buchverlag, Ravensburg 2003.

Zerbrochene Träume
Eine erfundene Geschichte nach einer wahren Begebenheit, nach einer Idee von Ralf Werner, basierend auf dem Theaterstück „Bleichgesicht“.

„Das erschütternde Dokument braucht nicht viele Worte. Es wirkt ohne Zweifel durch sich selbst auf junge Menschen im kritikfähigen Alter. Man kann es empfehlen – als Klassenlektüre zum Thema ‚Ausländerfragen’ einsetzen oder als Lehrer einfach in allen seinen Folgen bedenken.“
Steckner, AG Jugendliteratur und Medien

„Eine wahre, schreckliche Geschichte, die der Dortmunder Autor in nüchternen Sätzen beschreibt. Sie geht unter die Haut.“
Westfälische Allgemeine Zeitung

 

Schrder

Schröder, du dummer Hund!
Ravensburger Taschenbuch 2167
Ravensburger Buchverlag, Ravensburg 2000.

Mit Schröder wurde alles anders. Danny sieht sich nur noch Hundefuttertüten schleppen. Sie haben einen knuffigen, süßen Welpen gekauft und nun tobt ein Fleisch fressendes Kalb durchs Haus. Aber was noch Schlimmer ist: Schröder macht nur Mist. Er zernagt Gartenschläuche, beißt Hühner, klaut Sauerbraten und stößt Nicole vom Fahrrad. Schon als er den Picknickplatz aufmischt, haben Dannys Eltern die Nase voll. Und dann kommt es noch schlimmer. Der Hund muss weg, sagen sie. Aber Schröder ist doch Dannys Freund. – Was würde Ronny, der Sternenspringer, tun?

Auszeichnungen, Stipendien und Preise

 

2006 Großes Edenkoben-Stipendium des Landes Rheinland-Pfalz.
2005 „Kinder zum Olymp“, Preis der Kulturstiftung der Länder für: Essener Autorenschule.
Preis des Landes NRW: für Carla-Chamäleon-Projekt.
1999 „Lesehammer“ der Stadt Hamm für den Roman „Greifer“.
1997 1. Preis in der Sparte Lyrik des 10. Nordrhein-Westfälischen Autorentreffens.
1996 Stadtschreiber von Plovdiv (Bulgarien).
1993 Annette-von-Droste-Hülshoff-Preis.
1990 Literaturpreis Ruhrgebiet.
1990 Stipendienaufenthalt in Schöppingen.
1987 Umweltpreis Literatur des Landes Nordrhein-Westfalen.
1985/86 Poetik-Dozentur an der Gutenberg-Universität, Mainz.
1985 Stipendienaufenthalt im Bahnhof Rolandseck.
1984 Förderpreis des Kulturpreises Schlesien des Landes Niedersachsen.
1984/85 Stipendienaufenthalt im Künstlerhof Schreyahn.
1974 Jahrespreis der„Literarischen Hefte“.

Arbeitstipendien vom Deutschen Literaturfonds, von der Hansestadt Hamburg,
vom Land Nordrhein-Westfalen und von der Kulturstiftung NRW.