Heinrich Peuckmann

Heinrich Peuckmann
Gartenplatz 22
59174 Kamen.
Telefon
02307/13022
Fax:
02307/ 234531
e-Mail:
heinrich.peuckmann[at]web.de
Internet:
www.heinrich-peuckmann.de

Heinrich Peuckmann wurde 1949 in Kamen geboren, wo er noch immer lebt.
Aufgewachsen in einer Bergmannsfamilie.

Abitur in Unna, Studium der Germanistik, ev. Theologie und Geschichte an der Ruhruniversität in Bochum.

Lehrer an einem Gymnasium.

Peuckmann ist verheiratet und hat drei Söhne.

Seine literarische Arbeit ist sehr vielfältig. Er schreibt Romane, Erzählungen, Gedichte, Hörspiele, Essays, Theaterstücke, Glossen, pädagogische Artikel. Kleinere Arbeiten auch für das Fernsehen.

Peuckmann ist Mitglied im PEN, in der Krimiautorenvereinigung „Das Syndikat“ und im Verband deutscher Schriftsteller (VS)

Bei der Jahrestagung des PEN 2013 wurde Peuckmann ins PEN-Präsidium gewählt.

Der Sohn der Tänzerin

Heinrich Peuckmann
Der Sohn der Tänzerin
Verlag: Brockmeyer
10. April 2008
ISBN-10: 3819607005
ISBN-13: 978-3819607004


Ein Deutscher verliebt sich während einer Weltreise in eine thailändische Tänzerin. Sehnsüchtig zieht es ihn nach seiner Rückkehr wieder nach Thailand, wo er die Frau schließlich heiratet. Als das frisch verheiratet Paar in einem Jeep das Heimatdorf der Frau verlässt, läuft ihnen, jämmerlich rufend, ein halb verhungerter Junge nach. Blähbauch, überall Hämatome, kaputte Zähne – der Junge erschreckt und irritiert den Mann. Als er seine Frau bedrängt, gibt sie es schließlich zu. Ja, es ist ihr Sohn, mit dem sie schon ein schreckliches Schicksal hinter sich hat.
Der Mann adoptiert den Jungen und holt ihn nach Deutschland, wo er mehr auf Verwunderung als auf Zustimmung stößt. Die Frau verlässt ihn schließlich, der Junge bleibt und es entwickelt sich eine ganz unglaubliche Vater-Sohn-Geschichte. Gegen alle Widerstände, gegen Schicksalsschläge halten die beiden zusammen und feiern am Ende im Sport große Erfolge.
Die Personen, ihre Gedanken und Gefühle, sind erfunden. Aber beim Handlungsgerüst dieses ebenso spannenden wie berührenden Romans hat sich der Autor Heinrich Peuckmann von den Erlebnissen des Koblenzers Erik Kothnys und seines Sohnes Wiradech, genannt „Willi“ Kothny leiten lassen, getreu dem Motto, dass das Leben selbst immer noch die besten Romane schreibt. Bei den Olympischen Spielen in Sydney gewann Willi Kothny für das deutsche Team gleich zwei Bronzemedaillen im Säbelfechten.
Mit dem entscheidenden Olympiakampf beginnt auch der Roman, bevor im Rückblick der lange Weg erzählt wird, der Vater und Sohn bis hierher geführt hat.
Es ist eine Liebesgeschichte, dazu ein Roman über Thailand, vor allem aber eine beeindruckende Vater-Sohn-Geschichte in einer Zeit, in der die Väter immer mehr aus dem Erziehungsprozess verschwinden.
Heinrich Peuckmann, Jahrgang 1949, schreibt Romane, Krimis, Erzählungen und Gedichte. „Der Sohn der Tänzerin“ ist seine insgesamt 31. Einzelpublikation. Er ist Mitglied im PEN und in der Krimiautorenvereinigung „Das Syndikat“.
Autor und Verlag danken Erik Kothny für Beratung, Hilfe und Zuspruch beim Schreiben des Romans

 

Partystimmung

Heinrich Peuckmann
Partystimmung
Aschendorff Verlag
Oktober 2007
ISBN: 978-3-402-12751-3

Anselm Beckers dritter Fall führt ihn in das High Society Milieu Dortmunds. Marko Knäpper, ein Bauunternehmer, wird erschlagen in seiner Villa gefunden. Eine Spur führt in die Dortmunder Nordstadt - zu einem Musiker, der obdachlose Kinder und Jugendliche bei sich aufnimmt. Kurz darauf wird einer der Jugendlichen erschossen. Steht der Tod des Jungen in Verbindung mit dem Mord an Knäpper?

 

 

Tödliches Gelächter | eBook

Heinrich Peuckmann
Tödliches Gelächter | eBook
Kurzgeschichte
Mobile Books
Dateigröße: 144 KB
Oktober 2007


Eine tote Frau liegt in den Büschen. Eine Studentin in luxuriösen Klamotten. Männerbekanntschaften. Was für ein Leben führte das schöne Opfer? Kommissar Anselm, der auch in anderen Krimis von Peuckmann ermittelt (u.a. "Schillers Vermächtnis") macht sich auf den Weg die Ungereimtheiten zu klären.
Wie immer in seinen Werken greift Peuckmann auch hier eine kulturelle Tendenz unserer Zeit auf - eine Art digitale Prostitution. Nur dass die Männer in diesem Fall kaum etwas kriegen für ihr Geld.

"Es waren merkwürdige Typen, die sie aufsuchten. Zu Kevin Baumann mussten sie zweimal fahren, bevor sie ihn antrafen, Karsten Berg war zu Hause. Beide waren Machotypen, Baumann in Lederklamotten gekleidet, Berg sah aus wie ein Bodybuilder. Sie erklärten, dass sie nichts wüssten. Der Tod schien sie tatsächlich betroffen zu machen. Harte Schale, weicher Kern. Klischee zwar, aber darauf schien es Anselm wirklich hinauszulaufen."

Unterhaltsam und spannend!

 

Der Sommer fällt

Heinrich Peuckmann
Der Sommer fällt
Lyrikband
Brockmeyer Verlag
Auflage: 1 (Februar 2007)
ISBN-10: 3819606807
ISBN-13: 978-3819606809


Spaziergang durch die Melancholie

Auf den Sommer folgt der Herbst. Die Darstellung des Wechsels der Jahreszeiten ist Heinrich Peuckmann jedoch zu wenig. Vielmehr beschreibt er in seinem Lyrikband „Der Sommer fällt“ den Herbst des Menschen. Als stiller Beobachter stellt der Kamener Autor in seinen rund 50 Gedichten die Frage: Was bleibt? Erinnerungen sind es, was waren das für Zeiten …
Peuckmann spaziert kritisch durch Natur und Gesellschaft der Gegenwart und blickt zurück: „In das Wehen des Windes mischt sich das Rauschen der Autobahn“ und „Der Geschmack von Kindheit“.
Dann finden sich Begegnungen mit Freunden, die ihn weit bis nach China führen (Peuckmann dozierte Deutsche Literatur in Shanghai und Xi´an). Auch hier blickt der Autor auf das Leben. Vorwurfsvolle Töne über den Gegensatz von Arm und Reich in China.
Peuckmanns Bilder sind nicht immer leicht zu erkennen. Gerade diese Tatsache lässt dem Leser viel Raum zur eigenen Interpretation. Dann sind seine Gedichte Denkanstöße für den eigenen Spaziergang durch die Melancholie.

Ruhr Nachrichten, 14.3.07, Kulturseite

 

Schillers Vermächtnis

Heinrich Peuckmann
Schillers Vermächtnis
Aschendorff Verlag
(Mai 2006)
ISBN-10: 3402002256
ISBN-13: 978-3402002254


"Parallelgesellschaften, das Nichtsverstehen der Menschen unterschiedlicher Nationalitäten in unseren Vorstädten - Heinrich Peuckmann hat in seinem neuen Kriminalroman genau die Probleme aufgegriffen und in eine spannende Kriminalhandlung gekleidet, die nun heftig in unserer Gesellschaft diskutiert werden. Unverkennbar in der Dortmunder Nordstadt spielt dieser zweite Fall des Kommissars Anselm Becker, der mit einem Anschlag auf einen Marokkaner beginnt. Dieser will aber der Polizei nicht erzählen, was er gesehen hat. Bandenkrieg, eine Abrechnung im Milieu? Anselm Becker und seine ebenso junge wie hübsche Mitarbeiterin Sibel Dogan glauben es zuerst. Bis plötzlich ihr pensionierte früherer Kollege Schreiber ermordet wird. Auch er hatte im Dortmunder Norden recherchiert. Was ist da los, was planen da irgendwelche Dunkelmänner?
Ein total spannender Krimi entwickelt sich, locker und gut erzählt, mit witzigen Einschüben, obwohl Thema und Hintergründe todernst sind. Man liest sich fest und will das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Der Krimifreund fühlt sich in erfreulicher Weise an Kommissar Wallander erinnert, der ebenfalls in seinen spannenden Krimis immer auch etwas über die Hintergründe seiner Gesellschaft aufdeckt.
Am Ende brennen dann die Vorstädte, aber Gott sei Dank nur im Fernsehen, das aus Paris berichtet. Ob so etwas auch bei uns passieren könnte? Kommisssar Becker hat jedenfalls einiges erlebt, das ihm heftige Sorgen bereitet."
Johann Rothaus

 

Bibliografie

 


Bücher für Erwachsene:
Vaters Freunde. Erzählungen. Oberhausen 1984
Unverkennbar rot. Erzählungen. Oberhausen 1989
Riss in der Fassade. Erzählungen. Köln 1990
Leise Worte, fremdes Land. Erzählungen, Essays, Gedichte zu einer verlorenen Utopie. Oberhausen 1991
Der Blick aus dem Kiosk. Erzählungen. Bönen 1995
Die Schattenboxer. Roman. München 2000
Der Trick mit der Schürze. Humoristische Erzählungen. Münster 2002
Rückkehr nach Shanghai. Liebesroman. Münster 2004
Das Lied an den Schmetterlingsquellen. Erzählungen aus Asien. Halle 2004
Teufelszeug. Kriminalroman. Münster 2005
Schillers Vermächtnis. Kriminalroman. Münster 2006
Der Sommer fällt. Lyrikband mit Graphiken von Stephan Geisler, Universitätsverlag Bochum, März 2007

Jugendromane:
Aufbruch in Shanghai. Roman über das neue Wirtschafts-China. München 1995
Flucht in den Berg. München 1997. Neuauflage: Oberhausen 2005
Nori und der große Regen. Roman über den Mädchenverkauf in Thailand. München 1998
Fouls und Fallen. Fußballkriminalroman. München 1999
Staffellauf. Leichtathletikkrimi. Münster 2005

Kinderbücher:
Brögers Urwald. Bettkantengeschichten. Oberhausen 1986
Der verlorene Traum. Köln 1988
Robert, der Verkehrtmacher. Köln 1988
Die Sandkastenrocker. Köln 1990
Kinderzirkus Travados. Bönen 1992
Der Mann mit dem Papagei. Berlin/München 1993
Rui und der Panda. München 1996
Der Wal in der Garage. München 1997
Die schönsten Geschichten aus der Bibel. Würzburg 2001
Das Land der Bibel. Würzburg 2003

Fußballbücher:
Die Helden aus dem Fußball-Westen. Geschichten, Legenden, Anekdoten. Münster 2001
Mehr Helden aus dem Fußball-Westen. Münster 2003

Lyrik:
Liebesbilder. Lyrik-Graphik-Sammlung mit Prof. Lothar Kampmann
Zusammen mit Gerd Eikenbusch, Horst Hensel, Dieter Treeck, Gerd Puls. Bönen 1986
Träumen. Lyrik-Graphik- Mappe mit Prof. Willi Sitte
Zusammen mit Horst Hensel und Dieter Treeck. Bönen 1992
Wozu das Verlangen nach Schönheit? Lyrikband, u.a. mit Heinz Kahlau Leipzig/Bochum 2002
Schlafende Hunde. Politische Lyrik in der Spaßgesellschaft. Hrsg. Thomas Bachmann, Berlin 2004

Theaterstücke:
Natal. Zusammen mit Horst Hensel. Uraufführung Lünen 1990
Die Bandelbarrikade. Zusammen mit Horst Hensel. Bernd-Bauer-Verlag,
Berlin 1994

Opernlibretto:
Annette und George. Musik: M. Bonitz
Zusammen mit Horst Hensel. Uraufführung Münster 1997

Hörspiele:
Vaters Freunde. WDR 1984 und 1987
Der lange Weg nach Bochum. WDR 1986. (Auch als Buch publiziert Berlin 1988)
Bei Anpfiff Mord. Krimi. Zusammen mit Horst Hensel. WDR 1991, 1993, 2006
In mehreren Folgen bei WDR-Lokalsender Dortmund 1991
Freitags im Schrebergarten. Krimi, zusammen mit Horst Hensel. WDR 1990
Brotzkis Akte. Krimi, zusammen mit Horst Hensel. WDR 1997, 2000, 2006. DLR Berlin 2000
Elf sieben- bzw. fünfteilige Folgen für „Ohrenbär“. Radiogeschichten für kleine Leute. SFB (RBB), WDR, NDR
Journalistische Arbeiten, u.a. für FAZ, epd, WAZ, Pädagogik usw.

Herausgaben:
Schulgeschichten. Frankfurt 1977
Sportgeschichten. Frankfurt 1980
Im Morgengrauen. Frankfurt 1983
Heimat ist dort, wo du dein Geld verdienst. Dortmund 1984
Das Weihnachtskarussell. Köln 1989
Keine Zeit zum Lesen. Köln 1990
Im Jahr des Hahns. Bönen 1993

Übersetzungen ins Französische, Holländische, Polnische, Chinesische, Ungarische.

Förderpreis der Stadt Dortmund 1988

MA: 35 Beiträge in Lyr.-Anth., 100 in Prosa-Antho., 50 Essays zu Literatur, Sport, Pädagogik in Anth. und ZSS

Im Jahre 2006 ein Lehrauftrag „Deutsche Literatur“ am germanistischen Institut der Tongji-Universität in Shanghai.
Im Jahre 2007 ein Lehrauftrag „Deutsche Literatur“ an der Fremdsprachenuni von Xi´an.