Heinrich Peuckmann | Der Sohn der Tänzerin
Heinrich Peuckmann
Der Sohn der Tänzerin
Roman
Universitätsverlag Brockmeyer
April 2008

Ein Deutscher verliebt sich während einer Weltreise in eine thailändische Tänzerin. Sehnsüchtig zieht es ihn nach seiner Rückkehr wieder nach Thailand, wo er die Frau schließlich heiratet. Als das frisch verheiratet Paar in einem Jeep das Heimatdorf der Frau verlässt, läuft ihnen, jämmerlich rufend, ein halb verhungerter Junge nach. Blähbauch, überall Hämatome, kaputte Zähne – der Junge erschreckt und irritiert den Mann. Als er seine Frau bedrängt, gibt sie es schließlich zu. Ja, es ist ihr Sohn, mit dem sie schon ein schreckliches Schicksal hinter sich hat.
Der Mann adoptiert den Jungen und holt ihn nach Deutschland, wo er mehr auf Verwunderung als auf Zustimmung stößt. Die Frau verlässt ihn schließlich, der Junge bleibt und es entwickelt sich eine ganz unglaubliche Vater-Sohn-Geschichte. Gegen alle Widerstände, gegen Schicksalsschläge halten die beiden zusammen und feiern am Ende im Sport große Erfolge.
Die Personen, ihre Gedanken und Gefühle, sind erfunden. Aber beim Handlungsgerüst dieses ebenso spannenden wie berührenden Romans hat sich der Autor Heinrich Peuckmann von den Erlebnissen des Koblenzers Erik Kothnys und seines Sohnes Wiradech, genannt „Willi“ Kothny leiten lassen, getreu dem Motto, dass das Leben selbst immer noch die besten Romane schreibt. Bei den Olympischen Spielen in Sydney gewann Willi Kothny für das deutsche Team gleich zwei Bronzemedaillen im Säbelfechten.
Mit dem entscheidenden Olympiakampf beginnt auch der Roman, bevor im Rückblick der lange Weg erzählt wird, der Vater und Sohn bis hierher geführt hat.
Es ist eine Liebesgeschichte, dazu ein Roman über Thailand, vor allem aber eine beeindruckende Vater-Sohn-Geschichte in einer Zeit, in der die Väter immer mehr aus dem Erziehungsprozess verschwinden.
Heinrich Peuckmann, Jahrgang 1949, schreibt Romane, Krimis, Erzählungen und Gedichte. „Der Sohn der Tänzerin“ ist seine insgesamt 31. Einzelpublikation. Er ist Mitglied im PEN und in der Krimiautorenvereinigung „Das Syndikat“.
Autor und Verlag danken Erik Kothny für Beratung, Hilfe und Zuspruch beim Schreiben des Romans


ISBN-10: 3819607005
ISBN-13: 978-3819607004