Heinrich Peuckmann | Erinnern. Vergessen.
Heinrich Peuckmann
Erinnern. Vergessen.
Lychatz: Leipzig 2013.

 

Gedichtband mit Grafiken von Willi Sitte

Was sollen wir erinnern, was dürfen wir auf keinen Fall vergessen? Worüber sollte sich der Mantel des Schweigens ausbreiten, endgültig? Heinrich Peuckmann befragt sich selbst. Er erinnert sich an Menschen, denen er begegnete, an Orte, an Erlebnisse. Manchmal liebevoll, manchmal melancholisch, manchmal mit tiefem Erschrecken. Und immer wird in seinen Erinnerungen Allgemeines sichtbar.
Ergänzt werden die Gedichte durch Grafiken seines Freundes Willi Sitte, der sich ebenfalls befragt, mit bildnerischen Mitteln, und der – genau wie Peuckmann in den Gedichten – in seinen Grafiken kleine Geschichten erzählt.

Erinnern. Vergessen. Ein Lyriband. Es ist ein ganz ungewöhnliches Buchprojekt, das Heinrich Peuckmann da realisiert hat. Neben seinen Gedichten enthält das Buch nämlich viele Grafiken des bekannten Malers Willi Sitte aus Halle, mit dem Peuckmann befreundet war. Sitte starb im Juni dieses Jahres, dem Lyrik-Grafikprojekt mit Peuckmann hat er noch zugestimmt. Peuckmann freut sich über diese Zusammenarbeit, passen doch seine Gedichte zu den ausgewählten Bildern. Beide sind oft politisch in ihren Aussagen. Es sind Selbstbefragungen, die jeweils kleine Geschichten erzählen.

Am 19. September wird Peuckmann um 18.30 Uhr in der Willi-Sitte-Galerie in Merseburg den Lyrikband bei einer Buchprämiere vorstellen. Sein Leipziger Freund Thomas Bachmann, Buchautor und Musiker, der das Vorwort geschrieben hat, wird die Lesung musikalisch umrahmen.

Lychatz Verlag, ISBN: 978-3-942929-27-1, 22,95 €