Heinrich Peuckmann | Angonoka

Heinrich Peuckmann
Angonoka
Kriminalroman
Lychatz-Verlag Leipzig
Februar 2014
9,95 Euro

Ein Unbekannter wird an einem Waldweg erschlagen. In der Nähe des Tatorts findet die Dortmunder Kripo zu ihrer Überraschung eine Schildkröte, die sie an ihren pensionierten Kollegen Bernhard Völkel weiterreicht. Völkel fragt nicht nach den Hintergründen der Tat, mit Morden will er nichts mehr zu tun haben. Aber dann entdeckt er, dass sich hinter der Schildkröte ein unglaubliches Geheimnis verbirgt. Es ist gar keine normale Schildkröte, es ist eine „Angonoka“, eine vom Aussterben bedrohte Tierart, von der es nicht einmal mehr tausend Exemplare gibt.
Jetzt erwacht in dem Tierfreund Völkel der alte kriminalistische Instinkt. Was hat die Schildkröte mit dem Mord zu tun, wie kommt so ein seltenes Tier in einen Wald in der Nähe von Dortmund?
Eine Atem beraubende Recherche beginnt, bei der eine der Spuren bis nach Madagaskar führt. Ein tief verzweifelter Mann spielt eine Rolle und eine Frau, die viel Ahnung von seltenen Tieren hat. Völkel entwickelt mehr als Sympathie für diese Frau, die am Ende den entscheidenden Tipp gibt. Ein erschreckendes Geheimnis offenbart sich, das den Tierfreund Völkel zutiefst empört.
Es ist Bernhard Völkels vierter Fall, den Heinrich Peuckmann da geschrieben hat. Langsam bekommt dieser Kommissar aus Dortmund Kultstatus, merkt er an den vielen Reaktionen, die ihn von den Lesern erreichen. Wie bei seinem letzten Krimi „Nach Abpfiff Mord“, bei dem es um die miesen Machenschaften so genannter Fußballfans geht, wird Peuckmann auch diesen Roman wieder bei einer Buchpremiere während der Leipziger Buchmesse Mitte März vorstellen.